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Willi Poppensieker

Willi Poppensieker

Willi Poppensieker wurde 70

Willi Poppensieker, eine der wohl bekanntesten Persönlichkeiten der Holzleimbau-Branche wurde am 14. August 70. Bekannt ist er vor allem wegen seiner "nicht zu überbietenden Begeisterung für seine Arbeit", wie es ein Weggefährte ausdrückt.

Willi Poppensieker ist gelernter Zimmermann und Tischlermeister, absolvierte ein Bauingenieurstudium in Holzminden und stieg 1959 in den elterlichen Betrieb in Löhne ein. Die Zimmerei und Tischlerei behielt die Firma noch jahrelang bei, nachdem sie parallel dazu mit der Herstellung von Brettschichtholz begonnen hatte. Sie lieferte die Bauteile für das Radstadion, das Reitstadion und für weitere Hallen der Olympiade von München 1972. Als kreativer Kopf entwickelte Willi Poppensieker Herstellungsverfahren und dachte ständig darüber nach, wie Abläufe technisch optimiert werden können. Er initiierte und schaffte in seinem Bereich den Übergang vom Handwerk zur industriellen Produktion. Das Unternehmen Poppensieker, das in den 70er Jahren nach Velpe verlagert wurde, galt als innovativstes der Holzleimbau-Branche, war sehr erfolgreich und belieferte die ganze Bundesrepublik Deutschland. Als es zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten kam, übernahm Willi Derix, der ein Holzleimbauwerk in Niederkrüchten hatte, den Betrieb. Das war 1985, seitdem firmiert er als Poppensieker & Derix.

Willi Poppensieker blieb als Vertriebsleiter und brachte weiterhin sein großes Engagement für die Sache ein. 1994 erfolgte der Übergang der Schwester-Firmen Derix und Poppensieker & Derix auf die nächste Generation, auf Markus und Simone Derix. Willi Poppensieker blieb eine der Stützen der Firma. Immer strahlend, immer gut gestimmt, immer bereit über das zu sprechen, was ihm das Wichtigste ist: den Holzleimbau. Auch jetzt, mit 70, kommt er noch mindestens einmal in der Woche ins Büro.

Herzlichen Glückwunsch!

 

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