Presseinfo: Lebensmittelmärkte - Natürlich nachhaltig mit Holz

DERIX-Gruppe baut für die Zukunft

Niederkrüchten, 27. September 2017

Das Thema „Nachhaltigkeit“ hat sich längst zum Top-Thema in allen Branchen gemausert und beschäftigt Unternehmen, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen wollen. Auch in der Lebensmittelbranche hat es sich zu einem globalen Trend entwickelt: Das stete Anwachsen der Bio-Produkt-Palette im Supermarktregal, der hohe Stellenwert von Gütezeichen für fair gehandelte Produkte sowie aktuelle Kampagnen zur Reduktion von Plastikmüll und gegen Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette tragen dem Rechnung und sprechen eine deutliche Sprache. Das Merkmal „nachhaltig“ wird auch im Lebensmittelhandel immer mehr zum Differenzierungskriterium, mit dem sich die Märkte die Gunst des Verbrauchers sichern - oder ihn verprellen.

Da überrascht es nicht, dass immer mehr Unternehmen, die die Implikationen der Nachhaltigkeitsdebatte ernst nehmen, konsequenterweise auch beim Bau ihrer Märkte Wert auf Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Ressourcenschonung legen – und das beginnt bei der Wahl des richtigen Materials. „Jeder Bauherr, der nachhaltig und ressourcenschonend bauen möchte, landet eigentlich automatisch bei dem Baustoff Holz“ sagt Markus Derix, geschäftsführender Inhaber der DERIX-Gruppe. „Schließlich ist es der einzige Baustoff, der nachwächst – und der darüber hinaus auch noch aktiv das Klima schützt, denn Holz speichert ja CO2 und entzieht es somit langfristig der Atmosphäre,“ so der Experte.

Die Brisanz des Nachhaltigkeitsthemas war Branchenriesen wie der REWE Group schon vor Jahren bewusst: So baute der Konzern - mit Unterstützung der DERIX-Gruppe - bereits 2009 im Rahmen seines Green Building Projekts in Berlin den weltweit ersten Supermarkt, der mit dem DGNB Zertifikat Gold ausgezeichnet wurde und komplett CO2-neutral betrieben wird.

Ein gutes Beispiel für den Stellenwert von Nachhaltigkeit im gesamten Spektrum der Einzelhandelsmärkte liefert der neue aktiv & irma Verbrauchermarkt in Oldenburg-Kreyenbrück. Dieser Markt zeigt eindrucksvoll, wie auch abseits der großen Lebensmittelhandelsketten die Relevanz von Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit immer größer wird. „Bei Planung und Bau des Marktes in Kreyenbrück spielten Nachhaltigkeitsaspekte von vornherein eine große Rolle“, erklärt Heiko Matthias, Architekt des Büros neun grad architektur, das das Gebäude entworfen hat. „So war von Anfang an klar, dass wir die Dachkonstruktion mit dem natürlichen 2 Baumaterial Holz planen, das als dominantes Material im Innenbereich sichtbar sein sollte. Damit haben wir einen wichtigen Grundstein für die Nachhaltigkeit des Gebäudes gelegt. Zudem nutzen wir bereits die entstehende Abwärme der Kühlaggregate zur Temperierung des Marktes. Das entwickeln wir nun konsequent weiter, indem wir versuchen, das Dach mit einer Photovoltaik-Anlage zu bestücken und so eine ganzheitliche Versorgung des Marktes mit regenerativen Energiequellen zu implementieren, wozu auch die Speicherung des erzeugten Stroms gehört. So wird vollständig auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet und der Markt kann sich mit Fug und Recht als grünes Gebäude der Zukunft präsentieren,“ freut sich der Architekt.

Doch Holz kann als Baumaterial der Zukunft nicht nur durch seine Nachhaltigkeit überzeugen. Durch moderne Technologie und standardisierte Prozesse ist es mittlerweile zu einem High- Tech Baustoff avanciert, mit dem nicht nur nachhaltig und sehr flexibel, sondern auch kostenbewusst gebaut werden kann. Darüber hinaus können Bau- und Montagezeiten kurz gehalten werden, denn die Holzbauteile verlassen das DERIX-Werk mit hohem Vorfertigungsgrad und werden „just in time“ zur Baustelle geliefert. Das macht es Unternehmen leicht, verstärkt auf den Baustoff der Zukunft setzen.

Markt der Zukunft
Der aktiv & irma Verbrauchermarkt in Oldenburg-Kreyenbrück wurde mit einem Holztragwerk versehen. Das Naturmaterial ist im Innenraum sichtbar und optimiert Raumklima und Wohngesundheit. Das Dach wird nun noch mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt und eine ganzheitliche Versorgung des Marktes mit regenerativen Energiequellen implementiert (inklusive Stromspeicherung in Kombination mit Abwärmenutzung der Kühlanlage).

(Verbrauchermarkt Oldenburg-Kreyenbrück   Foto: Archimage, Meike Hansen)

Bio – logisch mit Holz
Bei der Konzeption des Biomarktes in Viersen wurde großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur die Produktion der hier verkauften Ware im Einklang mit Natur und Umwelt steht, sondern auch das Gebäude selbst nachhaltig und m Naturmaterial gebaut wird. Dieser Anspruch führte dazu, dass die DERIX-Gruppe das Dachtragwerk aus Holzleimbindern und die komplette Gebäudehülle aus Massivholz (X-LAM) errichtete.

(Biomarkt Vienhus in Viersen   Foto: DERIX-Gruppe)

Grün ist Trumpf
Die REWE Group bekennt sich ausdrücklich zur Relevanz von Nachhaltigkeit und setzt dies sowohl in ihrer Produktpalette, als auch beim Bau ihrer „grünen Supermärkte“ um. So wurde auch dieser Rewe Markt in Brüggen-Bracht unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gebaut und wird CO2-neutral betrieben. Die DERIX-Gruppe stattete ihn mit einem eindrucksvollen Hallentragwerk aus Fischbauchträgern aus, das nicht nur im Innenbereich sichtbar ist, sondern auch die Außenwirkung des Marktes durch die dominanten Außenstützen aus Holz bestimmt.

(REWE Supermarkt in Brüggen Bracht   Foto: DERIX-Gruppe)