Zirkulär bauen: DERIX-Haus sucht neues Zuhause

DERIX-Gruppe verkauft Holzkonstruktion zur Wiederverwendung

Erst vor wenigen Monaten ist die DERIX-Gruppe als produzierendes Unternehmen im Ingenieurholzbau einen großen Schritt in Richtung Klimaschutz, Zirkularität und kreislaufgerechtes Bauen gegangen und hat die Rücknahme gebrauchter Holzbauteile für ihre Kunden zum Standard gemacht.

Nun legt das Unternehmen, das sich dem Schutz der Umwelt verpflichtet sieht und seine Produktionsabläufe streng nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ausrichtet, nach: DERIX kooperiert mit Concular, einem Expert:innenteam aus dem Bausektor und der digitalen Industrie, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Wiederverwendung von Baustoffen einfach und profitabel zu machen. Ein aktuelles Projekt von Concular schließt die Vermarktung des DERIX-Hauses ein, das am jetzigen Standort rückgebaut und dessen Holzkonstruktion an anderer Stelle neu aufgebaut werden soll.

Außenansicht des DERIX-Hauses an seinem derzeitigen Standort in Niederkrüchten

Das DERIX Haus ist ein zweigeschossiges Wohnhaus, in dem die Familie viele Jahre wohnte. Es wurde 1975 von dem renommierten Experten im konstruktiven Holzbau, Bauingenieur Prof. Julius Natterer, geplant und von DERIX umgesetzt. Die robuste, zeitlose Holzkonstruktion ist flexibel nutzbar und ermöglicht einen großen Gestaltungsspielraum. So kann sie durch den stützenfreien Raum nicht nur als Wohnhaus, sondern auch als Kindergarten, Besucherzentrum oder Yogaspot genutzt werden, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

„Ich finde es schon bemerkenswert, dass mein vor fast 50 Jahren errichtetes Elternhaus derart flexible Nachnutzungsmöglichkeiten bietet. Damals gab es ja weder zirkuläre Konzepte, noch war die Wiederverwendung von Bauteilen überhaupt ein Thema. Und dennoch ist die gesamte freitragende Holzkonstruktion des Gebäudes so flexibel einsetzbar, dass sie jetzt an anderer Stelle für einen anderen Bedarf wiederverwendet werden kann. Deutlicher kann man das zirkuläre Potenzial, das im Holzbau liegt, nicht zeigen“, findet Markus Derix, geschäftsführender Inhaber der DERIX-Gruppe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun direkt nach Einführung unserer Rücknahmeverpflichtung für unsere gebrauchten Holzbauteile an einem konkreten Objekt zeigen können, wie zirkuläres Bauen geht“, ergänzt Markus Steppler, Vertriebsleiter bei der DERIX-Gruppe. „Das, was wir jetzt mit dem DERIX-Haus machen, sollte in Zukunft der Standard für alle Gebäude aus Holz werden.“

Annabelle von Reutern, Architektin und zuständig für den Bereich Business Development bei Concular, freut sich über die fruchtbare Zusammenarbeit: „Das DERIX Haus ist prädestiniert für eine zirkuläre Nutzung: Die Konstruktion bringt die notwendige Flexibilität mit und der Zustand der Bauteile ist einwandfrei. Das macht nachhaltiges Bauen aus: Eine Resilienz gegenüber Zeit und Nutzung. Die Vielzahl der Anfragen, die uns zu dem DERIX-Haus erreichen, zeigen, dass die Zeit reif ist für die Umsetzung und Etablierung einer neuen, zirkulären Art des Bauens.“

Innenansicht des DERIX-Hauses an seinem derzeitigen Standort in Niederkrüchten

Ansichten des DERIX-Hauses

Direkt zum Projekt DERIX-Haus

 

Weitere Informationen zu Concular erhalten Sie bei Annabelle von Reutern unter annabelle.vonreutern@concular.com

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Über Concular

Unsere Vision bei Concular ist es, die Baubranche dabei zu unterstützen, ressourceneffizient und CO2-neutral zu werden. Unser Expert:innenteam aus dem Bausektor und der digitalen Industrie arbeitet gemeinsam an professionellen Lösungen, um dieser Vision tagtäglich ein Stück näher zu kommen.

DERIX und Concular haben sich zusammengetan, um das kreislaufgerechte Bauen voranzutreiben. Wir glauben, dass eine kreislaufgerechte Bauweise einen Systemwandel erfordert, den wir nur mit unseren Partner:innen gemeinsam erreichen können. Daher unterstützen wir alle Akteur:innen innerhalb der zirkulären Wertschöpfungskette, um gemeinsam lokale Kreislaufsysteme aufzubauen und diese resilient und anpassungsfähig zu gestalten, damit diese den immer komplexeren globalen und lokalen Herausforderungen standhalten.